Analysiere dich selbst…und sei ehrlich dabei!

Das wird dir helfen…

Wer kennt das nicht? Du fragst einen total verzweifelt und unglücklich aussehenden Golfer nach der Runde: Wie geht es dir? Und er antwortet: Gut! Wer schlecht gespielt hat und auf der Runde kaum noch ein Wort heraus gebracht hat, sondern das letzte Loch mit finsterer Miene beendet hat, erklärt anschließend, Golf sei doch Spaß und ihm mache es überhaupt nichts aus, schlecht zu spielen. Da ist vielleicht jemand nicht ganz ehrlich zu sich selbst. Denn wem es WIRKLICH nichts ausmacht, der hat auch bei schlechtem Spiel noch gute Laune und kann noch lachen.

Innerliches Herunterputzen, das mitunter auch laut herausrutscht ist weit verbreitet (zur Unterhaltung der Flightpartner), wie z. B. „Du kannst es einfach nicht!“, „Du bist zu blöd!“, „Das ist einfach schlecht, schlecht, schlecht!“

Gratis E-Book: 

Wie du sofort dein Handicap herunterspielst...

OHNE mühsames Techniktraining

Wem die gute Laune beim schlechten Spiel vergeht, der sollte lieber ehrlich zu sich selbst sein und aktiv zur besseren Stimmung beitragen. Das geht aber nur, wenn man sich selbst außerhalb der Runde analysiert und z. B. folgende Fragen ehrlich beantwortet:

  • Was sind meine Hauptstörer auf der Runde? Woran liegt das bzw. woran könnte das ggf. liegen? Wie kann ich diese neutralisieren?
  • Wie gut ist meine Konzentration auf der Runde? Woran liegt das bzw. woran könnte es ggf. liegen? Was kann ich für bessere Konzentration tun?
  • Wie gut kann ich meine Gedanken und Emotionen beeinflussen? Woran liegt das bzw. woran könnte das ggf. liegen? Was kann ich tun, um die Emotionen besser und positiver zu beeinflussen?
  • Was könnte mir helfen? Wen könnte ich ev. diesbezüglich befragen oder mit wem könnte ich mich austauschen?

Die Selbstanalyse sollte dabei sachlich nüchtern und OHNE Bewertungen durchgeführt werden. Insbesondere sollten Selbstbeschimpfungen oder Selbstkritik weggelassen werden. Häufig hilft Ursachenforschung nicht weiter, dann kannst du stattdessen Lösungsforschung betreiben. Statt Gründe für Emotionen zu suchen (manchmal sind diese einfach auch zu weit weg und nicht greifbar) können Linderungsmechanismen oder Hilfsstrategien bzw. Hilfsgedankenfiguren herangezogen werden. Wenn ich weiß, welche Gedanken mich in eine positive Stimmung bringen, kann ich diese aktiv gegen die negativen Gedanken aufrufen. So komme ich zwar vielleicht nicht sofort in Bestlaune, höre aber auf, mich in Negative Gedanken hineinzusteigern und kann mich leichter beruhigen.

Viel Erfolg beim Ausprobieren!

Sportliche Grüße und schönes Spiel wünscht dir

Barbara Gülpen, dein Golf-Mental-Coach

Share this article

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*